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Samstag, 3. März 2012

03.03.2012 - Satire des Tages zu S21

Satire an:

Ich gehe davon aus, dass Fr. Merkel bis zum Ende des Projektes Stuttgart 21 als Bundeskanzlerin im Amt bleiben wird.

Satire aus.

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Mittwoch, 22. Februar 2012

22.02.2012 - S21 - Die Gegner als Sündenböcke?

Die S21 Gegenr sind wohl gute Sündenböcke. Wenn ich mir einige Medien betrachte, dann kommt es mir so vor, als ob deren Schreiber nur darauf warten, dass in Stuttgart irgendwas passiert, was man den S21 Gegnern anhängen könnte. Das finde ich irgendwie erbärmlich. Welcher Geist muss in diesen Köpfen wohnen? Oder sind diese Schreiber einfach nur angefressen, weil es tatsächlich Menschen gibt, die ihr Recht auf Demonstrationen nicht ruhen lassen wollen, trotz Volksabstimmung etc. pepe? Egal, was wirklich dahinter steckt, in meiner Achtung sinken Schreiber dieser Art auf ein so tiefes unterirdisches Niveau, dass man bequem 3 Bunkerbahnhöfe übereinander darin vergraben könnte.



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Samstag, 18. Februar 2012

18.02.2012 - S21 - Schlachtfeld Schlossgarten

Wer den Schlossgarten nach dem Kahlschlag betrachtet, dem muss das kalte Grauen kommen - so er denn auch nur ein Quentchen Gefühl für die Natur hat.
Jeder, der hier damit argumentiert, dass dies ja in 10 oder 20 Jahren wieder ganz anders aussehen wird, vergisst, dass etwas, das bereits unübertroffen schön ist, in den seltensten Fällen dadurch verschönert werden kann, dass man das Schöne erstmal zerstört und darauf hofft, dass man etwas schöneres folgen lässt.
Diese Illusion wird wohl bald zerplatzen.
Dieses Schlachtfeld, das einmal der wunderschöne Schlosspark war, ist schrecklich anzuschauen.
Die, die dies zu verantworten haben, werden dieser Schuld nie entrinnen können. Ich glaube fest daran, dass die Schuldigen irgendwann dafür zur Rechenschaft gezogen werden.



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Mittwoch, 15. Februar 2012

15.02.2012 - S21 - die Bäume sterben


Das grüne Herz Stuttgarts wird ab heute zerstört. S21 fordert erneut  Opfer. Viele Bäume werden gefällt. Unwiederbringlich werden die Bäume aus dem Leben gerissen.

Ich empfinde vor allem eines: Trauer.

Ich leide mit den Bäumen.

Samstag, 11. Februar 2012

11.02.2012 - S21 - ein vorausschauendes Zukunftsprojekt?


Der Tiefbahnhof in Stuttgart wird wohl gebaut werden - zumindest sieht im Moment alles danach aus.

Nachdem was alles über dieses Projekt zu lesen war, gehe ich davon aus, dass hier ein Bahnhof entsteht, der weniger leistungsfähig ist, als der bestehende.

Was nun kann die Bahn dazu bewegen, so vorzugehen? Auf den ersten Blick würde man so ein Vorgehen doch als nicht unbedingt vernünftig bezeichnen.

Ich habe lange gegrübelt und glaube, eine Erklärung gefunden zu haben.

Könnte es sein, das die Bahn davon ausgeht, das im Jahr 2020 in Deutschland bzw. Baden-Württemberg respektive Stuttgart so wenige Einwohner leben, das die Leistungsfähigkeit des dann fertigen Bahnhofes in Stuttgart genau passt?

Rechnet die Bahn genau mit so einer demographischen Entwicklung?

Zumindest könnte ich mir so die Hartnäckigkeit der Bahn erklären, mit der sie auf die Umsetzung des Projektes besteht.

Warten wir ab, die Zeit wird es zeigen.

Montag, 6. Februar 2012

06.02.2012 - S21 - ein Bahnhof, König Ludwig und die Pyramiden


S21 ist, nach meiner Meinung, nach der Volksabstimmung in einem anderen Licht zu sehen als vorher. Eingefleischte Gegner mögen dies nicht so sehen, aber es ist nun mal Fakt, dass die VA mit einer Mehrheit für das Projekt geendet hat. Diesen Umstand kann man nicht einfach zur Seite wischen.  Auch wenn Gegner dies so manchmal nicht wahr haben wollen und viele Argumente anbringen, warum die VA für sie eine Farce war. Tatsache ist, dass das Wahlvolk gefragt wurde.
Viele Gegner fragen sich, warum das Wahlvolk nicht ihren Argumenten gefolgt ist und das Projekt abgelehnt hat. Meine Gedanken zu dieser Frage kommen durch eine sehr weit gefasste Betrachtung zustande.
Ludwig II. kommt mir unweigerlich in den Sinn. Auch dieser König hat gebaut, schöne, aber fürs Volk sinnlose, Bauten. Die bayerische Regierung hat ihn entmündigen lassen. Auch wenn es reichlich spät war, die Schlösser waren schon da, aber trotzdem.
Bei S21 aber steht die Bundesregierung hinter dem Projekt, auf einen ähnlichen Gang der Dinge  wie bei König Ludwig darf man also nicht hoffen. Nach allem, was ich heute an Informationen kenne, gehe ich davon aus, dass der Bau von S21 weiter gehen wird. Ich erwarte, dass weiterhin Klagen und Proteste das Projekt verzögern werden. Ich erwarte aber nicht, dass es zu derartigen Protesten kommen wird, dass sich die Projektbetreiber genötigt sehen, das Projekt zu beenden, vollkommen egal, was zum Schluss raus kommt, vollkommen egal, ob dies einen Nutzen hat oder nicht. Ich glaube sogar, dass es egal ist, welche Schäden und Unannehmlichkeiten das Projekt den Bürgern bereiten wird - zumindest hat es für mich diesen Anschein.
Ich glaube, dass dieses Projekt der Mehrheit des Wahlvolkes einfach zu egal ist. Die Geschichte zeigt doch eindrucksvoll, dass wirkliche gesellschaftliche Umwälzungen immer nur dann kamen, wenn es der Mehrheit des Volkes wirklich schlecht ging. Davon sind wir erstens sehr weit entfernt und zweitens ist der Zusammenhang der eigenen Wohlfahrt mit S21 nicht unbedingt leicht ersichtlich, jedenfalls nicht für die Mehrheit des Wahlvolkes.
Auch die Pyramiden wurden gebaut, und damals ging es vielen sehr viel schlechter als heute.
Man muss wohl akzeptieren, dass der Lauf der Geschichte niemals wirklich von denen bestimmt wird, die die Nachteile einer Aktion frühzeitig erkennen und warnen. Wer Macht hat, kann sie solange nutzen, solange die Mehrheiten an dem, was er tut, keinen so großen Schaden erleiden, dass sie in ihrer Existenz gefährdet sind. S21 ist wohl weit davon entfernt, Menschen in ihrer Existenz zu gefährden. Dass die Mehrheit des Wahlvolkes den Warnern nicht gefolgt ist, ist also gar nicht so verwunderlich, das Ergebnis ist eher so, wie man es aufgrund geschichtlicher Erfahrungen erwarten konnte.
Was nun im Rahmen von S21 alles auf Stuttgart und das Land zukommen wird, darf man gespannt erwarten. Ich glaube, dass es nicht viel gutes sein wird. Aber das Volk wollte es wohl so. Gleichwohl ich selbst trotzdem zu keinem Befürworter des Projektes mutiere, sehe ich mich zumindest als guten Demokraten, der den Mehrheitswillen akzeptiert. Da ich auch nur ein Mensch bin, stehe ich aber auch zu der Schadenfreude, die ich empfinden werde, wenn dieses Projekt zu Unbill führen wird. Ich wünsche es keinem, aber nach allem, was ich lesen konnte, glaube ich tatsächlich, dass das Klagen noch groß sein wird. Niemand aber darf dann sagen, nicht gewarnt worden zu sein. Die Warner waren da, sogar sehr laut.


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Sonntag, 11. Dezember 2011

11.12.2011 - S21 - AUFRUF: Warum sie S21 nicht wollen - in einem Satz

Ich möchte alle die, die GEGEN S21 sind, dazu aufrufen, in einem Satz via Kommentar zu sagen, WARUM sie gegen S21 sind.
Bitte nur EIN Satz - kurz und knackig.


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Samstag, 10. Dezember 2011

10.12.2011 - S21 - Warum für mich die S21 Gegner trotzdem Sieger sind


Nach der Niederlage der  S21 Gegner bei der Volksabstimmung bemerke ich bei vielen Wut und Mutlosigkeit, ja sogar Resignation. Dies ist nicht ganz unverständlich, haben doch viele mit ungeheuerlichem Engagement versucht, die Wähler in BaWü  über die Nachteile des Projektes aufzuklären.
Nachdem nun die Wähler in BaWü nicht mehrheitlich den Argumenten der Gegner zugestimmt haben, ist bei einigen Gegnern die Wut groß. Was aber bringt es, nun auf das zu schauen, was war und eh nicht mehr  zu ändern ist? Wäre es nicht sinnvoller auf das zu schauen, was da kommt?

Der Tiefbahnhof ist noch lange nicht gebaut. Der Weg ist noch lang und steinig.

Die Bewegung gegen S21 hat viele Menschen aus allen Bevölkerungsgruppen und Altersklassen zusammen gebracht. Unabhängig von ihren sonstigen Interessen hat das gemeinsame Interesse, gegen S21 zu protestieren, diese Menschen zu einer mehr oder weniger stark zusammen geschweißten Gemeinschaft werden lassen. Alleine dieser Umstand, die Förderung der Verständigung unterschiedlicher Menschen, unabhängig von parteipolitischen Anschauungen, kann gar nicht hoch genug bewertet werden.
Es sind neue, bis dahin ungedachte Aktionsgemeinschaften entstanden (man denke nur an z.B. fluegel.tv oder cams21 ).
All das wäre ohne die Bewegung gegen S21 nicht Realität geworden. Ich denke  unsere Gesellschaft ist dadurch reicher geworden. Soweit ich es bis jetzt beurteilen kann, werden diese neuen Formen der Artikulation von Meinungen auch nicht verschwinden - und das kann für die Gesellschaft als ganzes nur von Vorteil sein.
Wenn man all das sieht, dann komme ich zu dem Schluss, dass die Protestbewegung gegen  S21 unsere Gesellschaft erheblich bereichert hat und - wie ich hoffe - dies auch weiterhin tun wird.
Alle, die sich im Protest gegen S21 engagiert haben, sollten auf das schauen,was sie erreicht haben, und sie sollten darauf stolz sein.Wurde auch das originäre Ziel nicht erreicht, so ist
das, was für die Gesellschaft als ganzes erreicht wurde, von unschätzbarem Wert. Darauf sollten alle Beteiligten stolz sein.
Ich bin auch der Ansicht, dass das letzte Wort bei S21 noch lange nicht gesprochen ist.
Die S21 Gegner sollten sich alleine aufgrund des Erreichten als Sieger fühlen. Sie haben viele neue Wege beschritten und einen positiven Prozess der neuen Demokratiebewegung in Gang gesetzt.
So verständlich die Enttäuschung über die verlorene Volksabstimmung auch sein mag, so angebracht ist aber auch der Stolz über das Erreichte. Ich  wünsche mir fest, dass viele der Engagierten dies auch so sehen und nicht den Mut verlieren, weiter für ihre Überzeugungen so engagiert und kreativ einzustehen.

Link zum Thema:
http://derlust.blogspot.com/2011/12/wie-gehts-denn-nun-weiter-mit.html



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Donnerstag, 1. Dezember 2011

01.12.2011 - S21 - Die Geschichte von den zwei Eichhörnchen


Es waren einmal zwei junge Eichhörnchen. Beide standen vor dem ersten Winter, den sie selbstständig überleben mussten. Das eine begann darüber nachzudenken, wie es am besten Lager anlegen könnte, damit die Vorräte optimal gelagert sind.  Das andere fing an, alle nur erdenklichen Vorräte in alle aufzufindenden Verstecke zu bunkern.  Dieses Eichhörnchen tarnte seine natürlich vorgefundenen Verstecke und prägte sich die Verstecke ganz fest ein, um sie wieder zu finden.

Als dieses Eichhörnchen schon viele Vorräte angelegt hatte, brütete das andere noch immer darüber nach, wie denn das optimale Versteck gebaut werden musste.

Als das planende Eichhörnchen endlich einem tollen Bau fertig hatte und ihn halbvoll hatte mit Voräten, setzte der Winter ein.Es wurde ein harter und langer Winter und es kam wie es kommen musste: das Planerhörnchen musste erbärmlich verhungern während das andere Eichhörnchen den Winter sicher überlebte.

Die Moral von der Geschichte ist,dass es durchaus sehr sinnvoll sein kann, dass man das, was man vorfindet sinnvoll nutzt und anpasst und dieses Handeln besser sein kann, als das Streben nach Neuem.

In Bezug auf S21 befürchte ich, dass sich im Laufe der Zeit herausstellen wird, dass die Anpassung des alten Bahnhofes die bessere Wahl gewesen wäre.



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Mittwoch, 30. November 2011

30.11.2011 - S21 und Evolution


Man mag sich fragen, was die bei den Begriffe miteinander zu tun haben. Aber mein Gedankengang entspringt einerseits der genauen Beobachtung der Vorgänge im Zusammenhang mit der S21 Protestbewegung und anderen Bewegungen in der Welt und andererseits meinen Kenntnissen zum Thema Genetik. Gerade das junge Gebiet der Epigenetik (  http://wapedia.mobi/de/Epigenetik ) , das lange vernachlässigte Aspekte des Lamarckismus ( http://wapedia.mobi/de/Lamarckismus ) durchaus wieder als denkbar erscheinen lässt, treibt meine Gedanken.

Die Evolution kennt nur einen Treiber: den Nutzen für die Arterhaltung.

Evolution findet täglich statt, in der gesamten belebten Natur - auch bei uns Menschen.

Wenn man sich die Geschichte der Art Mensch anschaut, dann kann man durchaus auf die Idee verfallen, dass es für die große Mehrheit der Menschen nützlich war, sich NICHT gegen Obrigkeiten zu stellen. So gesehen war es aus Sicht der Evolution also nützlich für den Menschen, sich nicht auf zu lehnen, das Überleben war gesicherter.

Nicht nur bei den S21 Gegnern, auch in vielen anderen Teilen der Welt, scheint für viele Menschen diese Regel nicht mehr zu gelten.

Wäre es denkbar, dass hier ein neues, zartes Ästlein der Evolution beschritten wird?

Testet die Evolution aus, ob es für das Überleben der Art nützlicher ist, sich von Obrigkeiten nicht alles gefallen zu lassen?

Um keinen Irrtum aufkommen zu lassen: Die Evolution mit Werten wie gut oder schlecht zu beurteilen, ist nicht erlaubt. Nur der Nutzen für die Arterhaltung ist der einzig erlaubte Maßstab.

Somit werde ich auch nicht den Fehler begehen, irgendeine moralische Wertung abzugeben.

Wer sich vor Augen führt, dass wir Menschen es selbst sind, die das Überleben der eigenen Art gefährden, dann klingt es nur folgerichtig, dass die Evolution Wege ausprobiert, dies zu verhindern. So gnadenlos die Evolution auch sein mag, so einfallsreich ist sie auch.

Ich persönlich glaube tatsächlich, dass in meiner Überlegung zumindest ein kleiner Funke Wahrheit steckt und nicht nur alles ein Hirngespinst ist.

Ob sich dieser kleine Ast der Evolution durchsetzen wird oder ob dieses Ästlein wie so viele sang und klanglos wieder verschwinden wird, wird wohl niemand heute sagen können.

Ich selbst wünsche diesem Ästlein, dass es ein starker Stamm wird und die Art Mensch in eine rosige Zukunft führt.



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Dienstag, 29. November 2011

29.11.2011 - S21 und die Eurokrise


ACHTUNG!   SATIRE

Ich habe lange gebraucht, aber dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Das Abstimmungsergebniss der VA zu S21 ist ein Hinweis auf die Schlauheit der BaWü'ler.

Man möge mir als Bayern diese Kurzsicht verzeihen.

Nicht wenige Experten sind der Ansicht, dass die EZB wegen der Eurokrise irgendwann die Notenpressen anwerfen wird und es zu einer Inflation kommen wird.

Der Kostenrahmen für S21 ist auf rund 4.5 Milliarden gedeckelt, zumindest nach dem Stand  der Dinge heute. Im Falle einer Inflation oder gar einer Hyperinflation wäre also S21 plötzlich ein Schnäppchen.

Ich bin geneigt zu glauben, dass man das in BaWü erkannt hat.

Ob die Rechnung aufgehen wird?

29.11.2011 - S21 - MP Kretschmann wird es schaffen


Herr Kretschmann wird die Abstimmungsniederlage verkraften. Er hat die Grünen in BaWü etabliert, er und seine Partei werden an S21 nicht zerbrechen, das ist meine aufrichtige Meinung.

Natürlich wird es nicht leicht. Es wird wohl weiter Demos geben, die Projektgegner werden nicht alle Ruhe geben.

Trotzdem ist aus Sicht der Grünen zumindest im politischen Umfeld eine gewisse Klarheit erreicht. Das Ergebnis der VA müssen nun auch die Gruenen akzeptieren. So komisch es klingt, aber aufgrund dieses Ergebnisses muss die Partei den Bau unterstuetzen,auch wen dies nicht der Überzeugung der Partei entspricht.

Dass die Grünen weiterhin kritisch bleiben sollten, sehe ich trotzdem für wichtig an. Ich bin zuversichtlich, dass sie diese meine Erwartung erfüllen werden.

Link zum Thema: http://t.co/AjK54BtR 

Montag, 28. November 2011

28.11.2011 - S21 - Das Volk will den Bahnhof


Diese Mehrheit kann man nicht ignorieren. 59% sind eindeutig.

Die Gegner dürfen trotzdem stolz sein. Ihr Engagement ist bewundernswert.

Mich persönlich hat die Mehrheit in der Stadt Stuttgart überrascht.

Demokratien aber haben das Recht von 2 Alternativen auch mal die zweit beste zu wählen.

Es bleibt trotzdem Aufgabe der S21 Gegner, auf die Probleme dieser Entscheidung immer wieder hin zu weisen.

Ich persönlich glaube immer noch , dass S21 nie in Betrieb gehen wird.

Sonntag, 27. November 2011

27.11.2011 - S21 - Der Tag der Wahrheit


Kommt sie heute, die Entscheidung? Ich bin mir unsicher.

Werden dieWähler dem Projekt S21 eine Absage erteilen?

Wenn sie es nicht eindeutig tun , so glaube ich, wird ein Frieden für Stuttgart so schnell nicht zu erwarten sein.

Samstag, 26. November 2011

26.11.2011 - S21 - Möge BaWÜ klug entscheiden

Ich wünsche dem Ländle, dass es klug entscheidet.
Morgen wissen wir mehr.

26.11.2011 - S21 - Frieden für Stuttgart - Ausstieg aus S21

Morgen nun ist es so weit. Die Wahlberechtigten in BaWü stimmen darüber ab, ob die Regierung BaWüs aus der Finanzierung der Umwandlung des bestehenden Kopfbahnhofes in einen Bunkerbahnhof aussteigen soll oder nicht.
Die Befürworter des Ausstiegs -oder besser: die Gegner des Bunkerbahnhofes - haben in den letzten Wochen nahezu titanisches geleistet. Im ganzen Land haben sie die Wahlberechtigten in nahezu unzähligen Veranstaltungen und Aktionen darüber aufgeklärt, was der Bau des Bahnhofsbunkers in Stuttgart für die jeweiligen Regionen bedeuten würde. Aber nicht nur das: Vorgänge, Ansichten und Fakten wurden dem Wahlvolk zur Disposition gestellt, die OHNE die S21 Gegner so nie bekannt gemacht worden wären.
Dafür kann man nur allen beteiligten S21 Gegnern dankbar sein.
Egal wie die Volksabstimmung morgen ausgehen wird: Wer in jedem Falle gewonnen hat, sind die S21 Gegner, die in aufopfernder Weise dafür gearbeitet haben, dass die Wähler in BaWü Fakten über das Bunkerprojekt erfahren. Dieses Engagement adelt die Aufklärer zu aufrechten Demokraten, zu Vorbildern für alle - ja in der Tat: FÜR ALLE!
WAS nun die Wähler  mit den vorgestellten Informationen machen, das wird erst nach der Volksabstimmung klar.
Meine persönliche Hoffnung ist allerdings klar: Das Quorum wird geschafft und das Ausstiegsgesetz angenommen.
OBEN BLEIBEN und hoffnungsvoll auf morgen Abend warten.



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Dienstag, 15. November 2011

15.11.2011 - S21 - Erschreckend konsequent?

Eigentlich wollte ich den Umstand, dass die CDU Fraktion im Landtag von BaWü die Vergabe des Elser Preises an das S21 Opfer Herrn Wagner missbilligt hat, nicht kommentieren.
Nachdem ich aber nun erfahren musste, dass ein Mann der Kirche das Ausstiegsgesetz zu S21 mit dem Ermächtigungsgesetz verglichen hat, konnte ich mich nicht mehr stoppen, meine Gedanken kurz zu formulieren.
Man halte sich vor Augen, was hier abläuft. Herr Wagner hat aufgrund des Einsatzes der Polizei im Schlossgarten am 30.09.2010 einen Großteil seiner Sehkraft verloren. Dies ist passiert während der Ausübung seines Demonstrationsrechtes, als er mit vollem Recht als Demonstrant aktiv war. Ein Wasserwerfer hat ihm buchstäblich das Augenlicht aus dem Kopf geschossen.
Die Elser Stiftung hat gewürdigt, dass ihm ein lebenslanger Schaden zugefügt wurde in Ausübung eines seiner Grundrechte, dem Recht zu demonstrieren.
Die CDU Fraktion im Landtag findet es tatsächlich notwendig, ihr Missfallen dieser Würdigung durch die Elser Stiftung zum Ausdruck zu bringen.
Wo aber ist die Missbilligung der Fraktion des Ausspruches des Pfarrers, der das Ausstiegsgesetz mit dem Ermächtugungsgesetz vergleicht?
Wie wirkt dieser Melange zweier NS Vergleichsthemen auf mich?
Ich nehme wahr, dass die CDU Fraktion zwar die Vergabe des Elser Preises an Herrn Wagner als "Verhöhnung der Opfer" des NS Regimes darstellt, den Vergleich eines Gesetzentwurfes, der korrekt nach rechtsstaatlichen Regeln zur Volksabstimmung kommt, mit dem Ermächtigungsgesetz aber nicht kommentiert.
Für mich sieht dies so aus, als ob der CDU-Fraktion die Assoziation eines S21 Gegners mit einem Helden des NS Widerstandes missfällt, sie aber den Vergleich eines Pfarrers des Ausstiegsgesetzes mit dem Ermächtigungsgesetz  nicht einmal für kommentierungswürdig ansieht. Eine klare Distanzierung wäre das mindeste, was ich erwarten würde.
In beiden Fällen war und ist die CDU Faktion nicht direkt betroffen bzw. beteiligt. Dennoch sieht die Fraktion den einen Fall als kommentierungswürdig an, den anderen aber nicht.
Diese für mich erschreckende Konsequenz, sich nur die Rosinen aus dem Kuchen zu picken, macht mich sehr nachdenklich - aber auch in gewisser Weise ängstlich vor den Geistern, die ich hier herumspuken sehe.

Link zum Thema:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-cdu-missfaellt-elser-preis-fuer-dietrich-wagner.e42ccc14-e661-477d-9250-645d810fb8a8.html





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15.11.2011 - S21 - Befürworter dieser Art sorgen von alleine für den Ausstieg

Herr Pfarrer Bräuchle ist als Hardliner bekannt. Dass er sich aber zu  einer Wortwahl aus der NS Zeit hinreißen lässt, geht doch zu weit.
Das Ausstiegsgesetz zu S21 mit dem "Ermächtigungsgesetz" in einem Zug zu nennen, ist nach meinem Geschmack einfach nicht nur übers Ziel weit hinausgeschossen, sondern nach meiner Meinung eine absolute Disqualifizierung der Person zum Thema auch nur irgendetwas konstruktives beizutragen.
Mit harten Bandagen für eine Sache eintreten ist eine Sache, auf einem ganz anderen Blatt aber stehen NS Vergleiche. Sie sind im Zusammenhang mit S21 nicht nur unangebracht, sie sind einfach beschämend für den, der sie anbringt.
Alleine dieser Ausrutscher des Herrn Bräuchle stellt nach meiner Meinung die S21 Befürworter in ihrer Gesamtheit in einen düsteren Schatten - zumindest solange sie diese Äußerung dieser Person nicht aufs Schärfste verurteilen und sich nicht in klaren Worten von ihm distanzieren.
Es muss allen Befürwortern klar sein, welche Geister in ihren Reihen umgehen. Einem aufrechten Demokraten kann dabei leicht Angst und Bange werden.

Link zum Thema:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-missionar-braeuchle-nach-ns-vergleich-in-der-kritik.fa2c9ff6-1605-4268-bcd2-4b3387fb9eff.html



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