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Mittwoch, 26. Januar 2011

26.01.2011 - Bernd Eichinger ist tot - ein Filmgigant tritt ab

Mit großer Trauer habe ich die Nachricht vom Tode Bernd Eichingers vernommen. Ich habe diesen Menschen bewundert. Er hat den deutschen Film in die Welt gebracht. Er hat den deutschen Film zu einem Markenzeichen gemacht. "Der Name der Rose" , "Das Boot" oder "Das Parfüm", Stoffe, an die sich andere niemals rangewagt hätten, hat er auf die Leinwand gebracht.
Wo Hollywood gekneift hat, hat er bewiesen, dass sogar Stoffe wie "Das Parfüm", dass unter Fachleuten als unverfilmbar galt, erfolgreich auf Zelluloid gebannt werden konnten.
Ich bin sicher, dass in der ganzen Welt eine große Trauergemeinde Anteil am Tode dieses großartigen Filmemachers nehmen wird.
Seine Fime werden ihn für alle Zeiten unvergessen machen.
DANKE AN BENRD EICHINGER.

Montag, 10. Januar 2011

10.01.2011 - Tatort vom 09.01.2011 - Unter Druck - meine Kritik

Max und Freddy stehen für Qualität. Großartig in Szene gesetzter Mordfall aus dem turbokapitalistischen Beratermilieu. Glaubhafte Charaktere, flotte Ermittler mit Witz und Originalität. Für mich sind die beiden im Moment das beste Tatortteam. Nicht vergessen will ich die großartige Franziska alias Tessa Mittelstaedt. So macht Tatort Spaß.Weiter so !

Mittwoch, 5. Januar 2011

05.01.2011 - Der kalte Himmel - ARD Zweiteiler

Ich bin aus Ostbayern, ich bin der gleiche Jahrgang wie Felix Mosbacher in dem Film, ich bin begeistert von der exakten Darstellung dieser Zeit , der Umstände, der Typen - ja, so war das in dieser Zeit.
Das Wort "Depperlschule" wird auch heute noch in weiten Teilen Bayerns vom Volksmund benutzt.
Zum Phänomen Christine Neubauer werde ich an anderer Stelle schreiben. Dieser Film ist ein Geniestreich, die Darstellung von Zeitgeschichte kann nicht perfekter sein - ein Meisterwerk.
Lob an die Autorin, die Regie und an die Darsteller.
Ein deutsches Meisterwerk!!!

Montag, 3. Januar 2011

03.01.2011 - Tatort vom 02.01.2011 - Tödliche Ermittlungen - meine Kritik

Lena und Kopper ermitteln in Lena's ehemaliger Polizeischule. Ein sehr origineller Einfall, der mich sehr neugierig gemacht hat. Aber leider wurde ich ein wenig enttäuscht. Der konkrete Mordfall ging nahezu unter, schwaches Motiv, fast unglaubwürdig.
Lena und Mario laufen Gefahr, dass sie sich zu sehr in ihrer Selbstdarstellung verirren. Der Fall sollte das wichtigste sein. Lena und Mario sollten auf keinen Fall den Fehler von Charlotte Lindholm machen. Bei ihr wurden die Fälle zur Nebensache, sie selbst zur Hauptsache. Das tut keinem Tatort gut.
Lena und Mario dürfen auch das Lachen nicht verlernen. Nur verkniffene Gesichter machen einen Tatort nicht sehenswert. Gerade die beiden  und ihr Team haben das Zeug zu humorvoller, spannender Sonntagabendunterhaltung. Das haben sie oft genug bewiesen, das sollten sie auch bitte weiterhin beibehalten.

Montag, 27. Dezember 2010

27.12.2010 - Wallander vom 26.12.2010 - Mörder ohne Gesicht - meine Kritik

Warum Mankell so erfolgreich ist, ist mir vollkommen unklar. Wer sich mal in Ruhe durch den Kopf gehen lässt, dass einem Kommissar  zwei so offensichtlich verdächtige Personen auf einem Überwachungsvideo entgehen und er dafür erst mal fast 90 Minuten wie blind durch einen Fall irrt, der wird zu dem Schluss kommen, dass so eine Story in einem Tatort ein Grund dafür wäre, den jeweiligen Ermittler nie mehr in einem Film in Szene zu setzen.
Warum Mankell so erfolgreich ist, kann ich mir nur erklären, dass er wohl der einzige Kriminalautor Schwedens ist. Dass man aber für Schwachstories dieser Art, die auch noch durch Morbidität und Trübsinn aufs Gemüt schlagen. auch noch Filmgeld verschwendet, ist mir vollkommen unverständlich. Wer will diese Filme sehen ? ICH NICHT!

Montag, 6. Dezember 2010

06.12.2010 - Tatort vom 05.12.2010 - "Familienbande"

Super Max , super Freddy UND super Franziska. Vor allem Franziskas Szene mit Freddys Tochter im Arbeitsamt ist einsame Spitze. Die Kölner Tatort ist Crew ist für mich ein Garant für GUTE Sonntagsabendunterhaltung. So auch an diesem Sonntag.
Abweichlern von der Sexualnorm droht auch heute noch, vor allem im ländlichen Raum, der fanatische Hass des Spießbürgertums - bis zum Mord. Diese Message hat der Autor unverblümt gezeigt und diese Message wurde von dem Ermittlerteam gnadenlos an die Oberfläche gekehrt.
In gewohnt natürlicher Art liefern Max Ballauf und Co eine spritzige und auch an manchen Stellen humorvolle Vorstellung ab. Freddy Schenk muss aufpassen, dass seine Figur glaubwürdig bleibt. Manchmal droht er in eine überspitzte Darstellung seines Charakters abzugleiten.
Allen in allen eine Topleistung aller Beteiligten - weiter so.

Donnerstag, 2. Dezember 2010

02.12.2010 - Neue Vahr Süd - meine Kritik

Das Buch gefiel mir nie - und so ist es wohl kein Wunder, dass mich auch der Film nicht überzeugte. Der Film versucht sich auf die komische Seite der Geschichte über Herrn Lehmann zu konzentrieren. Überfrachtet mit dem Unterfangen, trotzdem die Lebenskrisen des Chronisten dem Publikum zu erzählen, empfinde ich den Film weder als Fisch noch Fleisch. Dass dies, aufgrund der Romannvorlage kaum möglich war, entschuldigt dies nicht. Film ist ein Medium, das unterhalten soll - und zwar ECHT unterhalten. Dass man in einer vermeintlichen Komödie auch noch versucht, politischen Diskussionen einen Raum zu geben, zerdrückt einen Film vollends.
Schade , dass die an sich guten Schauspieler hier in einen Versuch gedrängt wurden, aus dem sie nach meiner Sicht nur als Verlierer hervorgehen konnten. Aber wie schon gesagt: Ich bin der Meinung, dass die Romanvorlage nichts besseres hergeben konnte. Es wäre also am Drehbuchautor gelegen, die Romanvorlage sehr frei umzuinterpetieren, um zu einen Film zu gelangen, der mich wirklich unterhalten hätte.

Dienstag, 30. November 2010

30.11.2010 - "Die Säulen der Erde" - Teil 3 - meine Kritik

Dieser 3. Teil war geprägt von den retardierenden Momenten. Die Romanvorlage Ken Follets ist hier detailverliebt, komplex und sehr vielschichtig. Die Übersetzung dieses "Atemholens" der Geschichte mit filmischen Mitteln ist grandios gelungen. Geschickte Reduzierungen und Auslassungen im Vergleich zur Romanvorlage haben es bewirkt, dass sich die Spannung ins nahezu Unerträgliche steigert. Ich hoffe, dass der 4. Teil diesem Anspruch, der in den 3 Teilen bis jetzt gesetzt wurde, gerecht werden kann.
Aufgrund der großartigen Schauspieler glaube ich allerdings, dass diese Hoffnung nicht entäuscht wird.
Tom Builder ist tot, seine Nachfolger aufgestellt, Jack sucht die Familie seines Vaters und Ellen, seine Mutter, trägt die Geschichte als Generalchronistin ihrem Ende zu.
Natalia Wörner ist die gelungenste Besetzung dieses 4 Teilers. Keine andere hätte diese Figur besser spielen können. Ich wünsche ihr von ganzem Herzen eine Weltkarriere, sie hätte sie verdient.
Generell fällt mir auf, dass die Besetzung der starken Frauen in Ken Follets Meisterwerk besonders gelungen ist. Neben Natalia Wörner ragt hier Hayley Atwell als Aliena besonders heraus. Dies soll allerdings die tolle Leistung der männlichen Akteure nicht schmälern - allen voran Eddie Redmayne als Jack und Ian McShane als Bischof Waleran.

Darsteller:
Natalia Wörner : Ellen
Hayley Atwell : Aliena
Eddie Redmayne : Jack Jackson
Sarah Parish : Regan Hamleigh
John Pielmeier : Cuthbert
Ian McShane : Waleran Bigod
Rufus Sewell : Tom Builder
Matthew MacFadyen : Prior Philip
Anatole Taubman : Remigus
Robert Bathurst : Percy Hamleigh
Clive Wood : King Henry I
Sam Claflin : Richard Liam
Garrigan : Alfred
David Oakes : William Hamleigh
Götz Otto : Walter
Tony Curran : King Stephen
Donald Sutherland : Bartholomew
Alison Pill : Königin Mathilde
Gordon Pinsent : The Archbishop of Canterbury

Sonntag, 28. November 2010

28.11.2010 - Tatort - "Wie einst Lilly"

Rund 40 Jahre nach dem 1. Tatort betrat heute Abend ein neuer Mann die Tatort Bühne: Ulrich Tukur als der Ermittler Feilx Murot.
Eine RAF Geschichte weckt meist Interesse, ist die RAF doch neuere deutsche Geschichte. Gerade in unserer Zeit, in der Umbruch und Bürgerprotest sich wieder Bahn brechen, wächst wohl auch das Interesse an vergangenen Tagen des Protestes.
Auch ich war hochgespannt auf diesen Tatort.
Und ich war angenehm überrascht. Eine durchaus flotte Story mit nur wenigen Hängern, eine neuer Mann an den ich mich wohl gewöhnen kann. Die ein oder andere flache Stelle wurde gut überwunden und im Ganzen ein durchaus beachtenswerter Einstieg für den Ermittler Murot.
Wenn die Bücher für den neuen Mann  noch ein wenig individueller geschnitten sind, dann kann hier ein Tatort Kleinod heranwachsen.
Tatort Kommissare leben halt auch von der Konstanz ihrer Geschichten und ihrer Person.

Freitag, 26. November 2010

Harry Potter Teil 7 / 1 und die Milliardengrenze

Wird es dieser Teil der Potter Serie schaffen die 1 Milliarde Dollar Einpielgrenze zu knacken? Wenn er es schafft, dann zu Recht. Dieser Teil der Potterreihe hat  in den USA den besten Start aller Potterfilme hingelegt. Die Einspielergebnisse waren dort für diesen Teil bisher am höchsten. So gesehen ist es ziemlich wahrscheinlich, dass dieser Teil endlich die magische 1 Milliarde Dollar Grenze schafft.
Da das Finale noch  kommt, wird es dann wohl auch der 2. Teil des Finalabenteuers schaffen mehr als 1 Milliarde Dollar einzuspielen.

Mittwoch, 24. November 2010

CSI Event auf RTL am 23.11.2010

Die Idee war gut , der Stoff spannend und in gewohnten Tempo vorgetragen. Die drei CSI Teams lösen einen gemeinsamen Fall. So bindet man Zuschauer.
Nicht umsonst wurde das Serientriple zum Quotenking des Dienstag Abends.
Weiter so - davon kann man mehr vertragen.

Dienstag, 23. November 2010

23.11.2010 - "Die Säulen der Erde" - meine Kritik

War schon der 1. Teil ein beeindruckendes Werk, so wird dieser mein Eindruck auch vom 2. Teil voll bestätigt. Grandios und herausragend ist Natalia Wörner als Ellen.
Das Buch von Ken Follet ist sicher kein leichter Filmstoff. Trotzdem gelingt es bis jetzt die unheimlich dichte  Romanvorlage filmisch geschickt zu entflechten und flüssig und spannend dem Zuschauer zu präsentieren.
Ich denke, sowohl der Drehbuchautor als auch der Regisseur haben einen  Titanenjob erledigt und die schwierige aber grandiose Romanvorlage von Ken Follet auf Zelluloid gebannt.
Die Besetzungsliste weist keine krassen Ausfälle auf, wenngleich Natalia Wörners Part sehr beherrschend auf mich wirkt. Ihre Leistung ist wahrhaft bravourös. Leicht bedauerlich aber verschmerzbar, dass sie einige andere Darsteller zu sehr an die Wand spielt.

Montag, 22. November 2010

22.11.2010 Harry Potter - Teil 7 - meine Kritik

Besser, höher,  spannender als alle anderen Teile, eine Emma Watson, die alle an die Wand spielt.
Was will man mehr. Dieser Teil der Reihe ist bis jetzt der Höhepunkt der Reihe und MUSS meiner Meinung nach vom endgültigen Finale noch getoppt werden.
Ich denke, dass Emma Watson  nach dieser Filmreihe zu einer der ganz großen Diven des Filmgeschäftes werden wird. Sie hat alles, was eine Weltklasseschauspielerin mitbringen muss: Sie ist höllisch attraktiv, wandelfähig und sie hat eine herzerfrischende Art.
Ich denke aber auch, dass sie die einzige sein wird, die den Ruhm der Potterfilme in eine blitzsaubere Karriere retten kann. Zu überlegen wirkt sie in diesem Teil, man könnte fast meinen, nicht Radcliffe als Harry Potter spielt die Hauptrolle, Hermine (Emma Watson) scheint der eigentliche Star des Filmes.
Der Film ist ein Muss nicht nur für Potterfans sondern für jeden Cineasten.

Tatort 21.11.2010 - "Unsterblich schön"

Die großartige Idee, ein Mord an einer Erdnußallergikerin mittels eines Erdnußkusses, hätte eine spannendere Umsetzung verdient.
Oft schon hab ich mich bei Tatorten gelangweilt. Gestern war es leider wieder so weit. Warum man den Mord im Schönheitswahnmillieu angesiedelt hat, blieb mir weitgehend verborgen. Es war halt so. Aber leider war viel schlimmer, dass ich Batic und vor allem Leitmeyer den Psychoverhörspezialisten überhaupt nicht abnehmen konnte. Dass der Täter alleine durch die ständige Wiederholung der Frage: "Warum haben sie denn nicht um sie gekämpft?" einbricht und gesteht,war wohl eine Folge der Unfähigkeit der Autorin, eine zündende Lösungsidee zu finden. Glaubwürdig war dieser Ablauf für mich überhaupt nicht.
Schade, dass man das sonst so witzige Gespann durch einen actionfreien Pseudopsychothriller gejagt hat. Sonntagabendunterhaltung war es für mich leider nicht.

Freitag, 19. November 2010

Yvonne Catterfeld in "Die Frau des Schläfers" auf Sat.1

eine großartige Yvonne Catterfeld in einer faszinierenden Story, die beeindruckend inszeniert wurde. Die herzerweichende Story, in der die Hauptdarstellerin verzweifelt um ihr Kind kämpft, wird flott und ohne Langeweile aufs Vorbildlichste vorgetragen.
Für mich war das beste Filmunterhaltung - Made in Germany -. Wer noch sagt, deutsche Produktionen müssten sich hinter Hollywood verstecken, sollte sich diesen Film wirklich in aller Ruhe zur Gemüte führen - er wird mit Sicherheit einers besseren belehrt.