Montag, 31. Januar 2011

31.01.2011 - Schimanski vom 30.01.2011 - Schuld und Sühne - meine Kritik

Schimanski ist Kunst, Schimanski ist Götz George. Erneut ein Krimi wie ich ihn mag. Schimi als selbsrironischer Kämpfer ermittelt als Rentner in seinem Freundeskreis. Er hasst korrupte Polizisten. Das kommt rüber, das wirkt autenthisch. Erstaunlich und immer wieder unterhaltsam, wie Götz George diese Figur glaubhaft macht. Für mich trägt zu dieser Glaubhaftigekeit die großartige Denise Virieux als Schimis treue Geliebete Marie-Claire bei. Ohne sie, wäre diese Figur nur zu einem Bruchteil so glaubhaft.
Erwähenswert der starke Hannes Jaenicke. Ein desillusionierter Polizist, der die morbide Stimmung des Duisburger Umfeldes dem Zuschauer unverhüllt vor Augen stellt. Ein etwas schwächerer Bernd Tauber als Revierleiter Paul, der wahre Hintermann. Es fehlte letztendlich nur der Schuss am Ende des Filmes, der dessen Selbstrichtung andeutet. Aber diesen Schuss hat  sich der Autor wohl nicht schreiben trauen. Aber selbst so eine pathetische Überspitzung hätte den Film nicht unglaubwürdig werden lassen.
Fazit: Super Schimi, Superautor Jürgen Werner.

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